Unser Engagement Für Sicherheit auf See, maritime Kultur und die Weiterentwicklung unseres Fachgebietes.

Ehrenamt trägt unsere Gesellschaft

Ehrenamt ist unverzichtbar. Es ermöglicht Hilfe, bewahrt Wissen, stärkt Gemeinschaft und bringt Entwicklungen voran, die ohne den freiwilligen Einsatz engagierter Menschen nicht möglich wären.

Gerade in der Seefahrt sind Verlässlichkeit, Zusammenarbeit und die Bereitschaft, Verantwortung über die eigene Aufgabe hinaus zu übernehmen, von besonderer Bedeutung. Ehrenamtliches Engagement kann dabei viele Formen haben: Zeit schenken, Wissen weitergeben, auf eine Vergütung verzichten oder Organisationen ganz konkret unterstützen.

Für uns gehört dieses Engagement zum Selbstverständnis des Schiffsarztlehrgangs. Deshalb geben wir einen Teil dessen weiter, was unsere Lehrgänge möglich machen: finanzielle Mittel, Sachspenden, Zeit und fachliche Expertise.

Gemeinsam für die Seenotrettung

Zuletzt konnten wir ein hochwertiges Zelt für die DGzRS-Station in Laboe spenden. Danke an Lars Neumann für das Foto.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger – DGzRS ist für den maritimen Such- und Rettungsdienst auf Nord- und Ostsee zuständig. Ihre Seenotretter*innen sind rund um die Uhr und bei jedem Wetter einsatzbereit. Die Arbeit der DGzRS wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert.

Wir unterstützen die DGzRS regelmäßig mit Sachspenden. Die Mittel dafür stammen aus den Einnahmen unserer Lehrgänge und aus dem besonderen Engagement unserer Dozent*innen.

Alle Dozent*innen können selbst entscheiden, ob sie für ihre Mitwirkung ein Honorar erhalten möchten. Verzichtet eine Dozent*in auf die Bezahlung, erhöhen wir unsere Sachspende um genau diesen Betrag. Das Geld fließt eins zu eins in die gemeinsame Unterstützung der DGzRS.

So wird aus medizinischer Fortbildung ganz konkrete Hilfe – getragen vom Schiffsarztlehrgang und von den Menschen, die ihr Wissen und ihre Zeit bei uns einbringen.

Mehr über die Seenotretter*innen erfahren und selbst helfen

Maritime Kultur lebendig halten

Zu unseren Lehrgängen gehören besondere Abendveranstaltungen, bei denen unsere Teilnehmer*innen Kiel und seine maritime Geschichte kennenlernen, miteinander ins Gespräch kommen und die Lehrgangstage gemeinsam ausklingen lassen können. Einige dieser Veranstaltungen führen wir beim Maritimen Viertel – Kultur am Kanal e. V. durch. Der Verein macht die maritime Geschichte der Kieler Stadtteile Wik und Holtenau sowie des Nord-Ostsee-Kanals durch Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen erlebbar.

Diese Arbeit unterstützen wir mit Spenden aus den Erlösen unserer Abendveranstaltungen. Damit wird aus einem schönen gemeinsamen Lehrgangsabend zugleich ein Beitrag zum Erhalt und zur Vermittlung der maritimen Geschichte Kiels.

Maritime Medizin gemeinsam weiterentwickeln

Fachgesellschaften leben vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder. Sie bündeln Wissen, vernetzen Fachleute, entwickeln Empfehlungen und schaffen die Grundlagen dafür, dass sich ein Fachgebiet weiterentwickeln kann.

Deshalb engagieren wir uns seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Deutschen Gesellschaft für Maritime Medizin e. V. – DGMM, der wissenschaftlichen Fachgesellschaft der maritimen Medizin.

Bettina Gau und Christoph Sevenich waren Mitglieder des Vorstands der DGMM. Christoph Sevenich gehört heute dem Beirat der Fachgesellschaft an. Zu unserem Engagement gehörten unter anderem der Aufbau der Internetseite der DGMM sowie die fachliche Mitarbeit am BÄK-Curriculum „Maritime Medizin“.

Damit bringen wir unsere praktische Erfahrung aus Arbeitsmedizin, Public Health, Schiffshygiene, Seefahrt und medizinischer Fortbildung auch über unsere eigenen Lehrgänge hinaus in die Weiterentwicklung der maritimen Medizin ein.

Wissen ehrenamtlich weitergeben

Leben & Arbeiten an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Hier gilt es auch mit Vorurteilen in der Allgemeinbevölkerung aufzuräumen. Genauso wie im Kurs.

Wissen gewinnt an Wert, wenn es geteilt wird. Deshalb halten wir auch außerhalb des Schiffsarztlehrgangs ehrenamtlich Vorträge zu medizinischen und maritimen Fachthemen.

Dazu gehören beispielsweise Beiträge

Auf diese Weise möchten wir fachlichen Austausch ermöglichen, Interesse an medizinischen und maritimen Themen wecken und Erfahrungen aus der Praxis dort zugänglich machen, wo sie etwas bewirken können.

Gemeinsam etwas bewegen

Unser Engagement wäre ohne die Menschen, die den Schiffsarztlehrgang begleiten, nicht möglich. Deshalb danken wir allen Teilnehmer*innen, Dozent*innen und Kooperationspartner*innen, die durch ihre Teilnahme, ihre Zeit, ihre Expertise oder den Verzicht auf ein Honorar dazu beitragen.

Was in unseren Lehrgängen entsteht, soll über den Seminarraum hinauswirken – für die Sicherheit auf See, für die maritime Kultur und für die Weiterentwicklung unseres Fachgebietes.